Konzept

Kindergartenkonzept und Bildungsbereiche

Exzellente Lernumgebung für unsere Kleinsten.

Unsere pädagogische Konzeption:

  • Die Interessen und Bedürfnisse unserer Kinder stehen für das pädagogische Team im Mittelpunkt.
  • Wir fördern stabile Bildungs- und Lernprozesse. Die Kinder sollen sich in einer vertrauensvollen Atmosphäre entwickeln und ausprobieren können.
  • Jede Familie, jedes Kind wird mit seinen individuellen, sozialen und kulturellen Unterschieden gleichermaßen wertgeschätzt und angenommen.
  • Wir sehen Kinder als Persönlichkeiten, die ihre Entwicklungspotenziale in sich tragen. Unsere Aufgabe sehen wir darin, den Kindern Impulse, Anreize und Unterstützung zu geben, damit sie Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten eigenständig entwickeln können.
  • Wir nehmen Kinder mit all ihren Fragen und Interessen ernst. Wir fördern das Lernen von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung, und motivieren Kinder sich einzubringen, offen ihre Meinung zu äußern und einander respektvoll zu begegnen.
  • Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns ein sehr wichtiges Anliegen. Wir begegnen Eltern wertschätzend und partnerschaftlich, denn sie sind die Experten ihrer Kinder.
  • Jede Familie wird mit ihren individuellen Interessen, Bedürfnissen und besonderen Lebenslagen ernst genommen und unterstützt.

Unsere Bildungsbereiche

Unserer Arbeit liegt der thüringische Bildungsplan zugrunde. Dieser beinhaltet neben den erziehungswissenschaftlichen Grundlagen sieben Bildungsbereiche, die wir Ihnen hier anhand einiger Beispiele aus unserem Kindergarten vorstellen möchten. Die Bildungsbereiche gehen ineinander über und ergänzen sich. Die Bildungsbereiche finden sich nicht nur in einzelnen pädagogischen Angeboten wieder, sondern sie sind während aller Aktivitäten des Kindergartenalltags ersichtlich. 

1. Sprachliche und schriftsprachliche Bildung

Lesen macht Spaß!

Wir arbeiten mit unseren pädagogischen Angeboten täglich darauf hin, dass Kinder Freude an Büchern, Sprache, Schrift und letztendlich auch am Lesen haben. Die Kinder sammeln bei uns viele positive Erfahrungen im Umgang mit Büchern und Schrift allgemein, so dass sie ihre Freude am (Vor-)Lesen und die Liebe zu Büchern entwickeln. Damit sichern wir eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Schullaufbahn.

In unseren altersgemischten Gruppen führen die Erzieherinnen täglich differenzierte Angebote durch. So entwickeln alle Kinder ihre sprach- und schriftsprachlichen Kompetenzen kontinuierlich weiter, obwohl sie sich in ihren Vorkenntnissen, Sprachkenntnissen oder im Alter unterscheiden.
Auch unsere Freispiele enthalten schriftliche Angebote. So setzen sich auch schon die jüngsten Kinder altersgemäß mit Schrift auseinander und entwickeln damit erste Textkompetenzen.
In der Vorschule werden die Buchstaben eingeführt und die Kinder lernen, die Anlaute zu erkennen. Mit dieser sprachlichen Abstraktionsfähigkeit ist ein wichtiger Grundstein für den Schriftspracherwerb gelegt. Dabei werden Kinder mit erweiterten Kenntnissen immer adäquat gefördert und gefordert.
Literacy umfasst aber auch Kompetenzen wie Lesefreude, Vertrautheit mit Büchern und Medienkompetenz. Es geht in unserem Kindergarten insbesondere um das Interesse an Schriftsprache und den Umgang mit Büchern.

2. Motorische und gesundheitliche Bildung

Wir legen im Kindergarten großen Wert darauf, die Bewegungsfreude der Kinder zu erhalten und zu fördern. Denn Kinder erkunden und begreifen ihre Umwelt durch motorische Handlungen. Sei es beim Knüpfen sozialer Kontakte oder beim Bau eines Turmes.

Unser Außenbereich bietet täglich Abwechselung bei der Förderung der motorischen Fähigkeiten.
In unserer großen Sporthalle werden koordinative Fähigkeiten gefördert. Durch die Freude an der Bewegung werden spielerisch Fähigkeiten wie Klettern, Springen, Balancieren, Werfen und Fangen gefördert. Außerdem entwickeln Kinder damit ihren Gleichgewichtssinn weiter und lernen, sich im Raum zu orientieren. 
Besonders wichtig ist die Entwicklung der feinmotorischen Kompetenzen beim Führen von Mal- und Zeichenwerkzeugen

3. Naturwissenschaftliche und technische Bildung

Kinder erforschen ihre Umwelt aktiv und machen sich so ihr Bild von der Welt. Durch gezielte pädagogische Angebote und geeignete Materialien fördern wir das kindliche Interesse und führen mit den Kindern Experimente aus den Bereichen Physik, Chemie und Biologie durch.

Auch im Freispiel können die Kinder die ersten statischen Gesetzmäßigkeiten selbst entdecken. Die Reflektion darüber und das weitere Ausprobieren wird von der Erzieherin unterstützt, um den Entdeckergeist weiter zu fördern. 

4. Mathematische Bildung

Bevor Kinder mit dem Rechnen beginnen können, müssen sie ein Mengenverständnis entwickeln. Dabei unterstützen wir die Kinder durch altersgemäße Übungen
Das Sortieren und Klassifizieren, das Ordnen und die Formenkenntnis sowie das Zählen und die Zahlenkenntnis sind Vorläuferfähigkeiten zum Rechnen. Unsere Erzieherinnen passen diese Abfolge so in die pädagogischen Angebote ein, dass jedes Kind auf seinem Niveau täglich hinzulernt.

5. Musikalische Erziehung

Musik gehört zu den ersten sozialen Erfahrungen eines Kindes. Wenn ein Kind Musik hört, beginnt es meist intuitiv, sich zur Musik zu bewegen. Wir fördern im Kindergarten dieses musikalische Interesse der Kinder.
Wir haben die rezeptiven und auch produktiven musikalischen Fähigkeiten der Kinder im Blick. Der Umgang mit Instrumenten und auch das gemeinsame Musizieren einfacher Musikstücke fördert ebenfalls den Gemeinschaftssinn, da die Kinder aufeinander hören müssen.

7. Soziokulturelle, moralische und ethische Erziehung

Sozialität und Kultur sind die Voraussetzung dafür, dass ein Kind ein positives Selbstbildnis von sich und der Welt entwickelt. Die Kinder erleben ihre Selbstwirksamkeit in der Gemeinschaft und, dass ihre Meinung, Gefühle und Gedanken von anderen gehört und akzeptiert werden. Der Gedanken und Meinungsaustausch in der Gruppe nimmt in diesem Bildungsbereich eine wichtige Rolle ein und vermittelt spielerisch auch den Grundgedanken einer demokratischen Gesellschaft.

Die Kinder haben bei uns die Gelegenheit sich an Gesprächen zu beteiligen. Sie können ihre Gedanken, Gefühle und Meinungen mitteilen, aber auch anderen zuhören. Dabei lernen die Kinder vielfältige Meinungen anzunehmen und können andere Denkweisen/Perspektiven einnehmen.
Im Rollenspiel werden Als-Ob Situationen eingeübt. Die Kinder nutzen dieses Spiel, um eigene Handlungsabläufe erkannter Rituale und Normen zu üben. Sie setzen sich auch spielerisch mit der Außenwelt auseinander in dem sie Rollen einnehmen wie Mama oder Papa.
Die Kinder lernen sich und ihre eigene Identität kennen: Gesichter malen, Körperformen nachzeichnen, sich selbst im Spiegel erkennen. Wer bin ich? Und wie verändere ich mich im Laufe der Zeit.