Ethikprojekt der 5a – Welche Rolle spielen deine Mitschüler für dich?

Im Rahmen einer Unterrichtseinheit zum Thema „Rollen“ haben wir, die Klasse 5a, im Ethikunterricht den Text „Hannes fehlt“ von Ursula Wölfel gelesen.

Hannes fehlt am Ende eines Schulausflugtages, ohne dass dies vorher bemerkt worden war. Es wird in der Geschichte deutlich, dass er als stiller Außenseiter bislang für niemanden in der Klasse eine Rolle spielte. Nachdem Hannes wieder auftaucht, ändert sich dies. Zum ersten Mal wird er als Klassenkamerad wahrgenommen.

Wir haben die Geschichte von Hannes und seinen Mitschülern in einem Rollenspiel fortgeführt. Hier einige Bilder:

Während der Rollenspiele haben wir uns in unseren Rollen ganz unterschiedlich gefühlt, was die folgende Zitatencollage zeigt:

Eric: Ich habe mich gut gefühlt, als ich Hannes geholfen hab.

Leni: Als ich Hannes war, habe ich mitbekommen, wie schlimm es ist, wenn man geärgert wird. Ich habe auch gemerkt, dass es toll ist, wenn man Freunde hat, die einem helfen.

Chris: Ich hatte viel Spaß bei der Aufführung, weil ich Mark und Eric suchen musste und so tun musste, dass ich sie nicht sehe. Das fand ich lustig.

Mark: Als ich Lehrer war und ich mit Hannes sprechen musste, hab ich mich gut gefühlt, weil ich mich schlau fühlte und weil ich nett zu ihm war.

Lara: Es hat sehr viel Spaß gemacht, als wir in der Pause spielten und ich Hannes geholfen habe.

Sophia: Als ich eine Mitschülerin war, fand ich es gut, als ich Hannes verteidigt hab.

Tomas: Als ich über Hannes gelacht habe, habe ich mich nicht gut gefühlt, weil das Mobben ist.

Ben: Als ich Hannes war, hatte am Anfang niemand Interesse an mir. Im Bus war ich nervös, doch in der Pause wollten alle meine Freunde sein. Das war gut.

Kassandra: Ich war manchmal albern, weil ich gelacht hab. Es war toll, jemandem zu helfen, der Hilfe brauchte.

 

Text: Corinna von Häfen